1955

Das Metropol-Theater ist am 24.03.1955 Aufführungsort für die „Carmina Burana“ von Carl Orff sowie die Ouvertüre aus „Romeo und Julia“ von Tschaikowsky. Mit einem Kammerkonzert des Kammerorchesters Florenz beginnt am 22.10.1955 die Konzertsaison und findet seinen Anschluss am 5.11.1955 mit einem Orgelkonzert an 3 Positiven. Ausführende sind Wolfgang von Karajan, Hedwig von Karajan und Hans Andren. Es folgt ein Klavierabend am 3.12.55 mit Conrad Hansen und am 13.12.1955 ein Musikabend mit Prof. Ludwig Hölscher (Cello), am Flügel begleitet von Hans Richter-Haaser. Alle diese Darbietungen werden durch die Beiträge der 107 passiven Mitglieder erst möglich.

 

1956

Das Orchester der Stadt Münster unter Leitung von G.M.D. Dr. Robert Wagner spielt am 12.01.56 Werke von Brahms, Tschaikowsky und Beethoven. Es folgt am 3.2.56 ein Meisterkonzert mit Bruno Hoffmann sowie am 22.3.56 das Hauptkonzert „Jahreszeiten“ von Joseph Haydn. Im Oktober 1956 übernimmt die Stadt Rheine die Trägerschaft für die Kammerkonzerte.

 

1957

Das Pastorale „Acis und Galathea“ und das kleine Chorwerk „Cäcilien-Ode“ von Händel bringt der Chor am 13.04.57 zu Gehör. Am 17.06.1957 erliegt Chordirektor Josef Keller während einer Tagung des Allgemeinen Cäcilienverbandes in Münster einem Herzinfarkt. Dadurch verlieren sowohl der Musikverein als auch der MGV Constantia ihren musikalischen Leiter. Am 13.09.1957 tritt Musikdirektor Bruno Hegmann aus Osnabrück die Nachfolge als neuer Dirigent an.

 

1958

Für den 27.03.1958 ist die Aufführung der „Schöpfung“ von Haydn geplant. Aus den vorhandenen Unterlagen ist nicht erkennbar, ob dieses Konzert tatsächlich stattgefunden hat.

 

1959

Die „Matthäus-Passion“ von Johann Sebastian Bach wird unter der Leitung des neuen Dirigenten Bruno Hegmann am 19.03.1959 in Rheine sowie an zwei Terminen in Osnabrück aufgeführt. Zusätzlich zum Chor des Musikvereins und des MGV wirkt der Chor des Musikvereins Osnabrück mit. Einen Teil der Männerproben führt Gottfried Keller, der neue Chorleiter des M.G.V. 1842 durch. Der Beschluss des Kulturausschusses, der Musikverein solle künftig Oratorien nur in eigener Regie durchführen, wird glücklicherweise in Verhandlungen mit dem Vorsitzenden Heinrich Abeler zurück genommen, so dass der Verein weiterhin seine Oratorien aufführen kann.

 

1960

Der Musikverein feiert sein 50-jähriges Jubiläum mit der Aufführung der „Carmina Burana“ von Carl Orff am 7.4.1960 im Metropol-Theater. Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle unterstützt der Musikverein Osnabrück den Chor. Es spielt das Sinfonieorchester Osnabrück.

 

1961

Am 21.03.1961 führt der Musikverein mit Unterstützung des M.G.V. 1842 und des Chores des Musikvereins Osnabrück das „Requiem“ von Verdi auf.

 

1962

Im Metropol-Theater findet am 12. April 1962 das Konzert „Stabat Mater“ von Antonin Dvorak statt. Zusätzlich zu den Männerstimmen M.G.V. 1842 und dem Chor des Musikvereins Osnabrück nimmt die Singgemeinschaft Rheine an dieser Aufführung teil. Das gleiche Werk wird noch zweimal in Osnabrück aufgeführt.